AlZeit Fragen und Antworten



nach oben Wieviel Nutzer können eingerichtet werden?
Die Anzahl der Nutzer wird durch die Leistungsfähigkeit der einzelnen AlZeit Module bestimmt. Ein Überblick verschaffen Sie sich hier.

nach oben Wie wird die Öffnung von Tür, Tor, Schranke, Garage o.ä. ermöglicht?
Die Öffnung einer Türe, Schranke, Tores u.ä. wird durch einen sog. Wischkontakt ermöglicht. Die Zeit hierfür kann im Konfigurationsmenü angegeben werden. Der zur Verfügung gestellte Kontakt ist potentialfrei. Belastbar max. 230V 1A.

nach oben Welches Mobilfunkgerät ist geeignet?
Geeignet sind alle Mobilfunkgeräte, Tablets und PC's mit WLAN Ausstattung und WEB-Browser.

nach oben Ist die Einrichtung durch Laien möglich?
Die Einrichtung unserer AlZeit Modelle sind auch für Laien einfach und verständlich. Offline-Hilfe kann jederzeit vom Gerät heruntergeladen werden. Oder benutzen Sie die beigefügte Kurzreferenz. Und wenn gar nichts mehr geht, rufen Sie uns einfach an. Wir stehen Ihnen während unserer Geschäftszeiten jederzeit zur Verfügung. Versprochen.

nach oben Was ist mit KNX gemeint?
KNX beschreibt den internationalen Standard zur Gebäudautomatisation. Alle größeren Hersteller haben sich diesem Standard angeschlossen. Sie sind also nicht an einen Hersteller gebunden, sondern können sich das beste bzw. preiswerteste Produkt aussuchen. Bei Interesse schauen Sie sich die Seite zu weitern Infos hier an. Ihr zertifiziertes Elektrounternehmen kann vor Ort ebenfalls Auskunft erteilen.

nach oben Wie wird AlZeit-KNX in die Gebäudetechnik integriert?
Die Integration unserer AlZeit wird mit speziellen Komponenten erreicht. Die Geräte fungieren u.a. als Gateways zwischen dem Internet oder Ihr lokales Netzwerk und dem KNX-Bus.

nach oben Können die Adressen für den KNX-Bus vom Nutzer eingegeben werden?
Falls Sie bereits KNX in Ihrem Gebäude verwenden, sollte Ihnen die Installationsfirma die Adressen mitgeteilt haben. Diese können Sie eins zu eins übernehmen. An jeden zugelassenen Nutzer können Sie individuelle Rechte zum Schalten von Schaltaktoren vergeben.

nach oben Wie integriere ich eine Alarmanlage?
Falls Sie bereits KNX in Ihrem Gebäude verwenden, wird die Anlage mit weiteren Komponenten einfach erweitert. Für jeden Tür- Tor- oder Fenstermelder werden 2 sog. Binäreingänge mit angeschlossenen Kontakten benötigt. Es wird ein Melde- und ein Sabotagekontakt pro zu überwachenden Teil verwendet.
Die Zeiten für die Alarmgebung per Sirene oder sonstigen akustischen Signalen ist frei wählbar. Zusätzlich können Sie die Meldungen per SMS und/oder E-Mail an drei Empfänger versenden.

nach oben Ist Einzelidentifizierung möglich?
Die Einbruchmeldesoftware in unserer Alarmanlage ist so parametrisiert, dass jeder Meldekontakt mit Datum, Uhrzeit und Schaltvorgang (geöffnet/geschlossen) gespeichert wird. Jedem Kontakt können mehrere individuelle Schaltvorgänge wie das Einschalten von Sirenen, Lampen etc. zugeordnet werden. Weiterhin können ebenfalls externe Internetseiten aufgerufen werden. Hiermit ist es u.A. möglich, nicht nur per E-Mail oder SMS, sondern auch über eine hierfür geeignete Internetseite eine Alarmmeldung abzusetzen.
Weiterhin können per Und-Verknüpfung weitere 5 Schaltvorgänge ein/aus programmiert werden.

nach oben Was ist Fremdfeldschutz?
Fremdfeldschutz bedeutet, dass nur der Magnet, der zu diesem Öffnungsmelder gehört, die richtige Feldstärke besitzt, um den Stromkreis geschlossen zu halten. Die Kontakte befinden sich in einem Gehäuse.
Wir gehen einen anderen Weg und benutzen zwei Kontakte in getrennten Gehäusen. Einmal als Meldekontakt und einmal als Sabotagekontakt. Da wir den KNX-Bus verwenden, sind für die Übertragung der Meldesignale nur zwei Leitungsadern notwendig. Wir sind der Meinung, dass hierdurch eine bessere Überwachung möglich ist!

nach oben Warum raten wir von einer funkgesteuerten Gefahrenmeldeanlage ab?
Vielen Nutzern ist nicht bekannt, dass die zur Verfügung stehenden Funk-Frequenzbänder zur Informationsübertragung rar sind und sich die unterschiedlichsten Dienste in den zugelassenen Frequenzbereichen (433, 866 und 868Mhz) tummeln. Es besteht kein Schutz vor Beeinträchtigungen durch andere bestimmungsgemäße Frequenznutzungen. Insbesondere sind bei gemeinschaftlicher Frequenznutzung gegenseitige Beeinträchtigungen nicht auszuschließen und hinzunehmen (Vfg 45/2016 Bundesnetzagentur).
Sicher sind Ihnen die Diskussionen um die "Keyless Entry-Systeme" bei Kraftfahrzeugen bekannt. Da werden Kfz ohne jeglichen Kratzer am Fahrzeug entwendet. Diese Systeme arbeiten ebenfalls im 866Mhz Bereich. Und Sie als Kfz-Halter sind Nachweispflichtig.
Mit einem sog. Jammer (Störsender) lassen sich Einbruchmeldeanlagen u.U. manipulieren und Fehlalarme auslösen. Wer das mehrfach miterlebt hat, schaltet die EMA ab. Ein Nachweis wer oder was die Störungen verursacht hat, ist äußerst schwer zu ermitteln und kostet darüber hinaus noch eine Menge Geld.

Die Ausstattung der Einbrecher wird immer effizienter und gefährlicher. Sie setzen Funkalarmanlagen außer Betrieb. Damit steigen die Anforderungen an wirksame Einbruchmeldeanlagen erheblich. Bis vor wenigen Jahren haben sich hauptsächlich relativ unbedarfte Zufallstäter, bestenfalls ausgerüstet mit einem größeren Schraubendreher als Tatwerkzeug, als Einbrecher betätigt. Die ließen sich auch von einfachsten Alarmanlagen abschrecken.
Die Täterprofile haben sich rasant geändert. Heute gehen vermehrt bestens organisierte Profibanden (meist aus dem ehem. Ostblock) auf Einbruchstouren. Einbruchsexperten lassen sich von so manchen einfachen Alarmanlagen nicht mehr abschrecken. Sie sind bestens ausgebildet und mit modernster Technik und Elektronik ausgerüstet. So können sie Funkalarmanlagen vor dem Haus elektronisch orten und dann mit sogenannten Jammern stören (Jammer sind für jeden im Internethandel erhältlich). Mit diesen Jammern werden die wenigen Funkkanäle, mit der Funkalarmanlagen arbeiten, so gestört, dass die einzelnen Elemente der Alarmanlage nicht mehr miteinander kommunizieren können. Funkalarmanlagen haben gegen diese Ganoven keine Chance. Sie werden lahmgelegt. Die Täter können dann ohne Entdeckungsrisiko ihre "Arbeit" verrichten.

Aus den vorgenannten Gründen raten wir grundsätzlich von einer funkbasierenden (auch von sog. Hybridanlagen) Gefahrenmeldeanlage ab!

KNX ist ein eingetragenes Warenzeichen der KNX Association ®